20 Jahre St. Katharina Haus Thuine: Ein Zuhause für Menschen mit Demenz
Seit 20 Jahren bietet das St. Katharina Haus in Thuine Menschen mit Demenz ein sicheres und geborgenes Zuhause. Die Einrichtung, welche baulich die besondere Form einer Acht hat, ermöglicht den Bewohnerinnen und Bewohnern, sich viel zu bewegen und dabei immer wieder an einen vertrauten Ort zurückzukehren. Sicherheit, Geborgenheit und Nähe sind dabei von großer Bedeutung. „Das Herz wird nicht dement“, brachte es die MAV-Vorsitzende Agnes Brümmer bei der Jubiläumsfeier auf den Punkt.
Einrichtungsleiter Ingo Rühlmann blickte auf Begegnungen und Veränderungen zurück. Nach der Insolvenz im Jahr 2025 und der anschließenden Übernahme durch die neu gegründete St. Katharina Pflege gGmbH (Träger St. Bonifatius Hospitalgesellschaft Lingen und die St. Martin Pflege Spelle/Schapen) stehen heute zwei starke Gesellschafter an der Seite. Darüber freue er sich sehr. Auch Bürgermeister Karl-Heinz Gebbe dankte allen Beteiligten für den reibungslosen Trägerwechsel. Das St. Katharina Haus leiste einen unverzichtbaren Beitrag für die Gesellschaft.
Gerd Egbers, Geschäftsführer der St. Katharina gGmbH, zollte allen Mitarbeitenden, die auch in schwierigen Zeiten mit außerordentlichem Engagement und Verantwortungsbewusstsein für die Bewohnerinnen und Bewohner da waren, großen Respekt. „Ein Zuhause entsteht durch Menschen, die begleiten, zuhören, Sicherheit geben und auch füreinander da sind“, betonte Ingo Rühlmann. Vier Mitarbeitende der ersten Stunde wurden für 20 Jahre Betriebszugehörigkeit geehrt. Auch Angehörige und Kooperationspartner aus Medizin, Therapie, Dienstleistung und Ehrenamt tragen zum Alltag im Haus bei. Vieles hat sich verändert – die Haltung gegenüber den zu betreuenden Menschen sei geblieben.
Bei bekannten Melodien des Shanty Chror Andervenne wurde gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern, Angehörigen und Gästen gesungen, getanzt und gelacht.